Rheinorange - Duisburg Ruhrdeich

Duisburg hat mit der Skulptur RHEINORANGE von Lutz Fritsch am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr spektakuläre Kunst inszeniert.


Das Umfeld dieses prominenten Ortes und die Zuwegung waren jedoch kaum ausgebaut oder beschildert. Es hieß: Kaum einer geht hin, „locals only“.       Eine Veränderung tat also Not - daher wurde auf der Basis der vorhandenen
Elemente ein Konzept der Verbesserung entworfen und nach Entwurf und Ausführungsplanung die Baumaßnahmen geleitet.
Das südliche Ufer der letzten Ruhrkilometer vor der Mündung in den Rhein hat eine besondere Bedeutung für die Erholungsnutzung und das Stadtbild. Schließlich bildet die Ruhrmündung mit dem RHEINORANGE nicht nur symbolisch
den Schnittpunkt von Rheinland und Ruhrgebiet, sondern sie ist auch der Ort, an dem der große Rheinuferweg aus dem Süden in das System der Ruhr- und Emscherwege einschwenkt.
Die Stadt Duisburg wertet diesen Teil der Stadt mit der neuen Gestaltung deutlich auf um der Bedeutung des Ortes gerecht zu werden. Die zentrale Idee dieser Planung ist es, eine gestalterisch interessante und technisch sichere Verbindung zwischen Duisburger Innenstadt und der Ruhrmündung für Radler und Wanderer herzustellen. Neben dem Ausbau von Wegen wurden neue Rampen und Rastplätze sowie eine Querungshilfe und eine entsprechende Beschilderung umgesetzt. Dabei soll die bildende Kunst das verbindende
Medium auf dem Weg zum geografischen und künstlerischen Anziehungspunkt Ruhrmündung und RHEINORANGE sein. Als Bestandteil der Route der Industriekultur und Rheinportal der Stadt Duisburg bietet der Weg mit diesem
thematischen Schwerpunkt ein entsprechendes Umfeld.

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