Projekt: RHEINISCHE BAHN

"Umnutzung einer Bahntrasse zur Rad- und Fußwegeverbindung"

Der Ausbau der Rheinischen Bahn zu einer Rad- und Fußwegeverbindung bietet die Möglichkeit, Stadtteile und im vollständigen Ausbau Städte auf kurzen Wegen miteinander zu verbinden. Durch den Erhalt und die Erneuerung der Brücken über die kreuzenden Straßen wird die Radwegeverbindung zu einer erstaunlich schnellen Verbindungsmöglichkeit innerhalb der Stadt. Neben der Funktion des Weges bietet die Trasse an vielen Stellen die Möglichkeit, sich als linearer Park zu erweitern. Aufenthaltsbereiche am Rande der Trasse und Aussichtspunkte zur besseren Orientierung im Stadtgebiet wurden angelegt. Inzwischen erfolgte die Fortsetzung und Verknüpfung mit der sogenannten GRUGA-Trasse. 

Geländeschnitte

Der erste Ausbauabschnitt vom Universitätsviertel, am neuen Niederfeldsee vorbei bis zum Anschluss Borbecker Radweg kurz hinter der Straße Schölerpad bzw. dem ehemaligen Altendorfer Bahnhof wurde als großzügige, mit Asphalt befestigte, 5,00 m breite Asphalttrasse hergestellt. Die Fortsetzung, Richtung Stadtgrenze Mülheim an der Ruhr (zunächst der Stadtteil Heißen), bis zum Anschluss Kaldenhoverbaum am Terrassenfriedhof als 3,50 m breite wassergebundene Wegetrasse. Die frisch gepflanzten Birken mit heller Rindenfarbe beleben die umgebende Vegetation.

Anschlusstrasse nach Borbeck

Der Anschluss des Rad- Fussweges bis zum Borbecker Bahnhof wurde inzwischen fertiggestellt. Brückensanierungen an der Wüstenhöferstraße und an der Kampstraße wurden durchgeführt. Die Trasse knüpft seit Frühjahr/Sommer 2013 an den Radweg Rheinische Bahn im Bereich Schölerpad an und dient als schnelle Verbindung zwischen Essen-Borbeck und Essen Innenstadt.

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