Ein neuer Werth für Monheim

Monheim hat mit dem Rhein und seinen Auen sowie mit den Ergebnissen der EUROGA 2002 und seiner kleinen Altstadt ideale Voraussetzungen, Natur und Kultur miteinander zu verknüpfen. Mit dem neuen Landschaftspark Rheinbogen will die Stadt Monheim die stadtnahen Potentiale diesseits des Deichs zusammenführen und sich so einen neuen Werth (Binneninsel) kreieren.

Eine große Qualität liegt in der Offenheit der Felder und Grünländer im Süden des Plangebietes: die Weite des Raumes mit seinen weichen grünen Kanten zeichnet einen idealtypischen Ausschnitt der Rheinischen Kulturlandschaft.

Eine Veränderung dieses Bildes sollte nach unserem Planungsverständnis nur innerhalb eines landschaftstypischen Gestaltungskanons vorgenommen werden. Wir belassen darum die Topographie nahezu unverändert, kleiden sie aber neu ein. Mit frischen Farben, verändertem Zuschnitt und einigen Accessoires.

Mit einer neuen, geschwungenen Parzellierung verändern wir den traditionell orthogonalen Zuschnitt der Feldfluren und geben ihnen ein ornamentales Muster, das der Flussbewegung abgeschaut ist.

Einsaaten, Pflanzen und Wege materialisieren dieses Ornament in der Landschaft. Dabei bedienen wir uns ganz einfach den Mitteln des Landbaus: Wechsel von Grünland und Acker, unterschiedliche Einsaaten und Fruchfolgen.

Das Landschaftserleben wird durch einen Aussichtsturm und kleine Sitzplätze unterstützt.

 

 

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